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Ich, Marco Marongiu, stamme aus Sardinien. Dort bin ich geboren und aufgewachsen.
In der Region Gallura wurde ich
in einem großen Hotel Koch ausgebildet und habe damit meine Bestimmung gefunden.
Sardinien ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer
und bildet mit einigen ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Ihre Hauptstadt ist Cagliari.
Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier "Ichnoussa" und die Griechen "Sandalyon", da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.
Die früher dünn besiedelte Gallura ist eine Granit-Region im Nordosten der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien;
in Sichtweite ihrer Nordküste liegt Korsika. Die Gallura ist geologisch der nördliche Teil einer kristallinen Höhenzone
die Sardiniens Osthälfte in Nord-Südrichtung durchzieht.
Die Gallura wurde 2005 zur neuen Provinz Olbia-Tempio zusammengeschlossen.
Nuraghen, sind die prähistorischen und frühgeschichtlichen Turmbauten der Bonnanaro-Kultur (ca. 1800–1500 v. Chr.) auf Sardinien
und der mit ihnen untrennbar verbundenen, nachfolgenden Kultur (ca. 1600–238 v. Chr.), der sie den Namen Nuraghenkultur eintrugen.
Es gibt sie in großer baulicher Vielfalt. Nach neuerer Schätzung wurden etwa 6.500 errichtet. Am häufigsten sind sie im Westen
und im Zentrum Sardiniens.
Nuraghen bilden zusammen mit einer Unzahl anderer Bauten (zumeist runde Zellen) auch hüttendorfartige Komplexe. Mittlerweile
gehen Fachleute davon aus, dass die Nuraghen eine multifunktionale Nutzung erfuhren.
